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Gefordertes Killerspielverbot erstickt im Zigarettenqualm |
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Written by Ulli Stefan Zähringer
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Sunday, 10 December 2006 |
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In Deutschland wurde der Kleinstaaterei, einem kindlichen Gerangel um Zuständigkeitsprivilegien, das Rauchverbot geopfert. Die mögliche Option, das Rauchverbot auf Bundesebene mit dem Schutz des Arbeitsplatzes durchzusetzen, scheiterte, denn auf Basis des Arbeiterschutzes wären keine Ausnahmen möglich gewesen, weil der Barmann das gleiche Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz hätte wie der Restaurantkellner. Was in fast sämtlichen anderen europäischen Ländern problemlos durchgeführt wurde, scheitert peinlich in Deutschland. Als Ausgleich bleibt ein Verbot von „Killerspielen“. Dieses Übel scheint gravierender zu sein als die frühe Gewöhnung unseres Nachwuchs an die nikotinhaltige Umwelt. Leichter und bequemer ist es zudem, die Tabaksteuer zu erhöhen; den bereits Süchtigen und der nachwachsenden Generation von Abhängigen das Kleingeld – oder nein, ab 2007 die Geldkarte zu plündern. Das geforderte Verbot von sogenannten „Killerspielen“ ist Aktionismus, vielleicht kommt es zustande, vielleicht wird es auch aufbewahrt, um bei einem nächsten Anlass von der eigentlichen Problematik abzulenken. Die staatlich unterstützte Drogenwirtschaft hat bald den Sprung zum bargeldlosem Zahlungsverkehr geschafft. Grund zum Feiern mit Bier, Zigaretten und Hochprozentigem. Es lebe die gewaltfreie Drogenwirtschaft. |
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Last Updated ( Monday, 11 December 2006 )
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